Regina Busch Ensemble
präsentiert in Kooperation mit dem Internationalen Theater das professionelle Projekt
MYTHOS ELEKTRA 2.0
Premiere:                    15. September um 20 Uhr
Weitere Termine:      16., 21. + 22. September um 20 Uhr
Spieldauer: ca. 50 Min.
Internationales Theater, Hanauer Landstraße 7, 60314 Frankfurt am Main
Tickets: info@internationales-theater.de / +49 (0) 69 - 499 09 80

 

Aktuelle Produktion:

„MYTHOS ELEKTRA 2.0“

Das Regina Busch Ensemble entwickelt sich im zweiten Corona-Jahr und wird zukünftig  rein professionelle Produktionen im Internationalen Theater präsentieren. Wir beginnen mit unserer Interpretation des großen Klassikers „Elektra“ in einer eigenen Fassung, basierend auf den Texten von Sophokles und Hugo von Hofmannsthal und bringen diesen Abend als Performance mit dem Titel „Mythos Elektra 2.0“ am 15. September um 20 Uhr zur Premiere.

Elektra hat Ungeheuerliches erlebt: ihre Schwester Iphigenie wurde geopfert für den Sieg im Trojanischen Krieg und ihre Mutter Klytämnestra tötete gemeinsam mit ihrem Geliebten Ägisth ihren Vater, Agamemnon, als dieser schließlich aus dem Krieg zurück kehrte und ihr Bruder Orest wurde verbannt und für tot erklärt. Fortan will nur noch eins: Rache. So harrt Elektra am Fuße der Palastmauern, bis eines Tages der tot geglaubte Bruder zurückkehrt. Orest tut schließlich das, was Elektra sich ersehnt…

Wir verlassen die Linearität der Erzählung  und begehen eine mykenische Familienaufstellung mit Textfragmenten aus den Fassungen von Sophokles und Hugo von Hofmannsthal. Unser Fokus liegt auf der komplexen Beziehung Elektras, gespielt von Karla Hennersdorf, zu ihrer Mutter Klytemnästra, verkörpert von Angelika Löfflat. In ihr manifestiert sich das Familientrauma. Hier gibt es keine Chance auf Befreiung, findet Elektras Schmerz mit der Vollendung ihrer Rache keine Erlösung. Oder vielleicht doch? Möglicherweise schreiben wir an diesem Abend ja den Mythos einfach um.

 

Besetzung:

Elektra
Klytämnestra, Chrysothemis, Orest, u.a.

Regie + Textfassung  
Raum + Kostüme
Voiceover Tonaufnahmen 
Licht / Technik    
Grafik / Layouts

Karla Hennersdorf
Angelika Löfflat

Regina Busch
Nadine Wagner
Melek Özdemir
Thomas Rösener / Jan Hartmann
Mario Rudolf

Gefördert vom Corona Nothilfsfond des Kulturamts Frankfurt

 

 

 

   

Regina Busch Ensemble

Das gleichnamige Regina Busch Ensemble wurde im Jahr 2007 von Regina Busch gegründet, die bis heute das semiprofessionelle Theaterensemble in Frankfurt am Main leitet. Die Produktionen werden regelmäßig im Internationalen Theater Frankfurt, ihrer Stammspielstätte und Kooperationspartner, zur Premiere gebracht und auch im Frankfurter Autoren Theater und Kulturhaus am Zoo Frankfurt als Gastspiele präsentiert.

Die Stücke, Texte und auch selbst entwickelten Abende widmen sich Themen, die für Frankfurt und über Frankfurts Stadtgrenzen hinaus aktuell sind, zum Beispiel "Don Juan kommt aus dem Krieg" von Ödön von Horváth (2017/2018). Auch ungewöhnliche Textkonstellationen finden ihren Raum, wie den zweiteiligen Abend "Medea versus Medea.Stimmen" von Euripides und Christa Wolf (2012/2013).

Projekte des
Regina Busch Ensembles

  • "Hexenjagd"
    Premiere: 13.ß3.2009 + 14., 15.03. im Internationalen Theater Frankfurt
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  • "Bernarda Albas Haus"
    Premiere: 10.09.2010 + 11., 12.09. im Internationalen Theater Frankfurt, Katholische Gemeinde Königstein
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  • "Medea versus Medea.Stimmen"
    Premiere: 14.09.2012 + 15., 16.09. im Internationalen Theater Frankfurt
    Weitere Vorstellungen in der Stadtteilbibliothek F-Sachsenhausen
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  • "Das letzte Feuer"
    Prermiere: 19.09.2014 + 20., 21.09. im Internationalen Theater
    Weitere Vorstellungen im Frankfurter Autoren Theater, Keller-Theater, Stadtteilbibliothek F-Sachsenhausen
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  • "Don Juan kommt aus dem Krieg"
    Premiere: 22.09.2017 + 23., 24.09. im Internationalen Theater
    Weiter Vorstellungen im Frankfurter Autorentheater, Kulturhaus am Zoo (ehemals Katakombe),
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  • "Nitribitt: RELOADED"
    Premiere: 30.09.2020 + 31.09., 01.10.2020 im Internationalen Theater
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  • „Eva Demskis ‚Scheintod‘: eine Suche“
    2.5.2021, 18 Uhr + 3.5.2021, 20 Uhr im Internationalen Theater Frankfurt
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